IDEA Strategy
IDEA Strategy

In wissensbasierten Gesellschaften Mitteleuropas ist das Wirtschaftswachstum besonders von Tempo und Qualität des Innovationsprozesses abhängig. Die regionale wirtschaftliche Entwicklung wird zunehmend durch die Ausschöpfung der quantitativen und qualitativen Humanressourcen begrenzt. Der Wettbewerb der Regionen ist besonders dort, wo Abwanderung vorherrscht, zu einem Wettrennen um die besten Köpfe geworden.

Das Ziel von IDEA ist die Entwicklung einer Strategie, die kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in den Regionen Zentraleuropas befähigt, der wachsenden Nachfrage nach Fach- und Spitzenkräften mit getesteten Methoden und Instrumenten entsprechend zu begegnen.

Vorhandene Ansätze der Regionen werden aufgegriffen und weiterentwickelt, um das innovative regionale Potential auszubauen und zu stärken. Das Projekt fördert einen gesunden Wettbewerb zwischen den Regionen in Zentraleuropa durch Sicherung von Fach- und Spitzenkräften.

Der Mehrwert des Projektes wird erreicht, indem

(1) unterschiedliche Erfahrungen, Ansätze und Kompetenzen der teilnehmenden Regionen Zentraleuropas zusammengeführt werden

(2) strategische Maßnahmen entwickelt werden, die den wachsenden Anforderungen für die Wissensentwicklung in regionalen Innovationssystemen jetzt und in Zukunft gerecht werden

(3) die Aufrechterhaltung der Mobilität und Sicherung regionaler Stabilität als Nebenbedingung Berücksichtigung findet

(4) eine Strategie entwickelt wird, die auf konkrete Umsetzung der entwickelten Ansätze zielt.

Das Projekt startete im März 2010 und endet im Februar 2013.

Activities

Zielgruppe des Projektes sind hochqualifizierte Fachkräfte im ingenieurtechnischen und naturwissenschaftlichen Sektor, wo besonders zukunftsorientierte Technologien eine der Hauptquellen von Innovation sind.

Die Aktivitäten der Partnerregionen beziehen sich auf:

  • zukünftig wichtige Technologiefelder und deren Beschäftigungsmöglichkeiten
  • die Synchronisierung regionaler Kapazitäten von (Weiter-)Bildungsangeboten und der regionalen Nachfrage nach Fachkräften
  • die Entwicklung der (trans)regionalen Kooperation zwischen Bildungsinstitutionen und Industrie
  • die Regionale Ansätze zum Umgang mit „Brain Drain“ – Auswanderer als Befürworter für die eigene Region nutzen („Diaspora-Option“ ) oder Möglichkeiten bieten, in die Region zurückzukommen („Reverse-Option“)

 



Central Europe - European Union - This project is implemented through the CENTRAL EUROPE Programme co-financed by the ERDF.